Freitag, Oktober 20, 2006

10 erste Erfahrungen in Mailand














Bisher gesehen: Mailand (nur in Teilen), Como, Venedig + Biennale
Weitere Ziele: Turin, Genua, Neapel, Lissabon, Zürich ... Es gibt noch viel zu tun!

Der ÖPNV in Mailand erfreut sich großer Beliebtheit. Trotz Schwierigkeiten mit der Belüftung der U-Bahnen (es herrschen subtropische Temperaturen), ist selbige zu jedem Zeitpunkt des Tages voll. Mit voll meinen wir wirklich voll.

In Mailand gibt es eine in Hamburg völlig unbekannte Art von Wetter: tempo industriale (zu Deutsch: Industriewetter). Gekennzeichnet wird diese Wetterlage durch grauem Himmel bei Sonnenschein und einer ansteigenden Temperatur gen Abend.

In Mailand spielt Kleidung und Stil eine bedeutende Rolle. Wer keine Sonnenbrille trägt oder nicht mindestens alle zehn Minuten telefoniert, kann kein Mailänder sein. Dabei spielen Wetterlage und Lichtverhältnisse nicht die geringste Rolle. So werden Sonnenbrillen auch in der U-Bahn oder in dunklen Räumen NICHT abgesetzt.

Bewohner der Iberischen Halbinsel (Portugiesen und Spanier) bilden die Mehrheit der Erasmus-Studenten in Mailand. Diese treten oft im Rudel auf und lassen sich durch ein Höchstmaß an Lärm leicht erkennen.

Erasmus-Partys sind SCHEIßE

Die Mensa der TUHH ist zwar schlecht aber wenigstens hat sie eine

Die wahre Länge einer Vorlesung variiert zwischen zwei und vier Stunden und kann nicht aus dem Stundenplan entnommen werden. Hier ist festzuhalten, dass Vorlesungen nicht pünktlich beginnen, aber pünktlich enden.

Die Vorlesungen im Master-Studiengang werden in Englisch gehalten. Dies stellt sowohl Professoren, als auch Studenten vor schier unlösbare Probleme. Wir schlagen uns ganz gut!
Professoren vermitteln Inhalte sehr pragmatisch und einfach. Ein Zitat unseres Professors zu PPP (mit starken italienischem Akzent): „Public is not good. Private is not good.
But public and private is very very good!”. Hätte Wickel es uns doch von Anfang an so vermittelt!